Dr. Anita Bagus

Anita BagusVolkskunde as a cultural science researches everyday activities as well as cultural features in history and the present age. With a view to the diversity of cultural expressions and phenomena, it shows what and who moves people, and what connects or separates them. As culture encompasses all areas of life, so manifold are the subjects that Volkskunde researches – the spectrum ranges from eating, living, dressing, working, doing nothing, celebrating, and loving to mourning.

Forms, functions and meanings in culture change and evolve in space and time. With these cultural dynamics, new fields of research and practice continue to open up to Volkskunde. In this way, boundaries between disciplines can be easily overcome and points of contact can be found with numerous subjects. I got to know these combinations during my studies Volkskunde in Marburg, where cultural phenomena became visible in their historical development and current meaning from different perspectives; and I benefitted from this knowledge in many projects from broadcasting to gender research to museum pedagogy, as well as in my teaching work in Volkskunde since 2004 in Jena. As a research associate (2005-2011), the spectrum of subjects expanded to include areas such as history of science, urban and festive culture, nature culture, culture of technology, cultural theories, gender studies, religious ethnography.

Since 2013, following my dissertation in history of science (2005), the focus has been on “Internationalization Process(es) in European Ethnology in the Cold War” (DFG research project, 2015-2018).

 

 

 

Books

Hg.: Erfahrung kultureller Räume im Wandel. Transformationsprozesse in ostdeutschen und osteuropäischen Regionen. (=SFB-580-Mitteilungen (42)), Jena 2012. 185 S.

Hg. zus. m. K. Pöge-Alder: Christel Köhle-Hezinger: Alltagskultur: sakral – profan. Ausgewählte Aufsätze. Münster / New York / München / Berlin. Waxmann, 2011. 292 S.

Die Grube Messel. Ein Führer für Kinder und andere Forscher. (=Schriftenreihe zur Grube Messel. Heft 5/2003, hrsg. von der Interessengemeinschaft zur Erhaltung der Fossilienfundstätte Grube Messel e.V., Darmstadt) 2. Aufl. Darmstadt 2006, 80 S.

Volkskultur in der bildungsbürgerlichen Welt. Zum Institutionalisierungsprozeß wissenschaftlicher Volkskunde im wilhelminischen Kaiserreich am Beispiel der Hessischen Vereinigung für Volkskunde. (=Berichte und Arbeiten aus der Universitätsbibliothek und dem Universitätsarchiv Gießen, Bd. 54) Giessen 2005, 446 S. (Link zur Publikation.)

[Zus. m. Bettina von Andrian] Museen in Hessen. Hrsg. vom Hessischen Museumsverband e.V., Kassel 2004, 272 S. 

Komm mit ins Museum. Auf Entdeckungsreise durch hessische Museen. Bd. 4, Hrsg.: Hessischer Museumsverband, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, SV Sparkassen Versicherung Hessen-Nassau-Thüringen. Gudensberg-Gleichen 2001.

[Mitautorin sowie Text- und Bildredaktion] Komm mit ins Museum. Auf Entdeckungsreise durch hessische Museen. Bde. 1-7, Hrsg.: Hessischer Museumsverband, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, SV Sparkassen Versicherung Hessen-Nassau-Thüringen. Kassel 2001.

[Mitautorin sowie Text- und Bildredaktion] Imaginäre Galerie. Zeitgenössische Künstlerinnen in Mittelhessen. Hg.: FrauenKunstGeschichte e.V., Marburg 1996. 104 S.

[Mitherausgeberin] „Rund um die Uhr“. Frauenalltag in Stadt und Land zwischen Erwerbsarbeit, Erwerbslosigkeit und Hausarbeit der 3. Tagung der Kommission Frauenforschung in der DGV, Marburg 1988. 312 S.

 

Online

Mitautorin im Projekt des Hessischen Museumsverbandes e.V. „Hessische Museen im Internet“. Seit Oktober 2003 im Internet unter: http://www.museen-in-hessen.de

 

Journal Arcticles

„Die Anmut des Frauenleibes“. Aspekte volkskundlich-ethnologischer Forschungen zum Frauenkörper und Geschlechterverhältnis um 1900 (im Druck).

 Die Männer- und Frauenwallfahrt im Thüringer Eichsfeld. Zur Genderspezifik religiöser Praxen zwischen Opposition, Binnentourismus und Event. In: Anja Schöne, Helmut Groschwitz (Hrsg.): Religiosität und Spiritualität. Fragen, Kompetenzen, Ergebnisse. Münster/New York 2014, S. 183-203.

Regionale Entwicklungspfade im ostdeutschen Transformationsprozess: Beispiele aus dem Thüringer Eichsfeld und der Prignitz in Brandenburg. In: Bagus Hg.: Erfahrung kultureller Räume im Wandel. Transformationsprozesse in ostdeutschen und osteuropäischen Regionen. (=SFB-580-Mitteilungen (42)), Jena 2012, S. 67-87. 

Regionale Kulturmuster langer Dauer als Hintergrund von Umbruchserfahrungen: das Beispiel des thüringischen Eichsfeldes. In: Heinrich Best, Everhard Holtmann (Hg.): Aufbruch der entsicherten Gesellschaft. Deutschland nach der Wiedervereinigung. Frankfurt am Main 2012 (Campus-Verlag), S. 260-279.

„Staaten kommen und gehen – Gott bleibt!“ Anmerkungen zu Stetigkeit im Wandel sakraler Kultur in der katholischen Region Eichsfeld. In: Menschen – Dinge – Landschaften. 20 Jahre Thüringische Vereinigung für Volkskunde e.V. Hrsg. v. G. Braune u. P. Fauser i.A. der Thüringischen Vereinigung für Volkskunde e.V. Erfurt 2011, S. 56-64.

Hans Naumanns Jenaer Wirken im Kontext von Volkskunde und Germanistik. In: Hahn, Reinhard; Pöthe, Angelika (Hg): "... und was hat es für Kämpfe gegeben.". Studien zur Geschichte der Germanistik an der Universität Jena. Heidelberg 2010, S. 178-212.

Volkskundevereine in Deutschland – zur außeruniversitären Generierung volkskundlichen Wissens ab 1890. In: Franziska Schürch, Sabine Eggmann, Marius Risi (Hrsg.): Vereintes Wissen. Die Volkskunde und ihre gesellschaftliche Verankerung. Ein Buch zum 100. Geburtstag der Sektion Basel der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde. Culture – Schweizer Beiträge zur Kulturwissenschaft, Band 4, 2010 

„Die Liebe zum Volk“. Zur ambivalenten Bedeutung einer methodologischen Prämisse der Volkskunde um 1900. In: Manfred Seifert (Hg.): Zwischen Emotion und Kalkül. ‚Heimat’ als Argument im Prozess der Moderne. Leipzig 2010, S. 41-54. 

Familie Dr. Kleist & Co. – zur Verortung des Fiktionalen am Beispiel von TV-Serien. In: Michael Simon, Thomas Hengartner, Timo Heimerdinger, Anne-Christin Lux (Hrsg.): Bilder. Bücher. Bytes. Zur Mentalität des Alltags. Münster/New York/München/Berlin 2009, S. 261-272. 

„Mitteldeutsche Volkskunde“ zwischen Region, Nation und Europa – ein Erbe für die Europäische Ethnologie. In: „Europas Mitte - Mitte Europas. Europa als kulturelle Konstruktion. Hg. Von Kathrin Pöge-Alder und Christel Köhle-Hezinger. (=Schriftenreihe des Collegiums Europaeum Jenense, Bd. 36) Jena 2008, S. 201-220. 

„Wo geht’s denn hier zum Fallerhof?“ Zur Vermarktung fiktionaler Heimat und Identität mit TV-Serien. In: Karin Hanika und Wiebke Trunk für die KulturRegion Stuttgart (Hrsg.): …und grüßen Sie mir die Welt. Reflektierte Heimaten / Texte zu Heimat, Identität und visueller Kultur. Stuttgart 2007, S. 60-73.

Auf den Spuren wissenschaftlicher Volkskunde in Thüringer Heimat- und Geschichtsvereinen. In: Marina Moritz, Andrea Steiner-Sohn (Hrsg.): Volkskunde in Thüringen. Beiträge zur Fachgeschichte. (=Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde Erfurt 27, 2007; hrsg. von Marina Moritz). Erfurt 2007, S. 24-30.

Eine Untersuchung zum Institutionalisierungsprozeß wissenschaftlicher Volkskunde im wilhelminischen Kaiserreich. In: Peter Lozoviuk u. Johannes Moser (Hg.): Probleme und Perspektiven der volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Fachgeschichtsschreibung. (=Bausteine aus dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, Bd. 7). Dresden 2005, S. 59-66.

Miss Baba – ein „Jubiläumselefant“ in Jena. In: Birgitt Hellmann (Hg.): Jubiläen in Jena. (=Dokumentationen der Städtischen Museen Jena. Hrsg.: Stadtmuseum Jena/JenaKultur, Bd. 16) Weimar und Jena 2005, S. 115-130.

Volkskunde – ein geisteswissenschaftliches Leistungsangebot. Zur Fachgenese im bildungs- und wissenschaftspolitischen Kontext des wilhelminischen Kaiserreiches. In: Bayerische Blätter für Volkskunde. NF 4/2002, S. 161-177.

Nachgedanken zur Hochschultagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde vom 16. bis 19. November 1994 in Marburg: „Das Studium der Volkskunde am Ende des Jahrhunderts“. In: Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung NF 31/1996, S. 195-202.

„Soziale Tugenden“ statt Reifezeugnis für Mädchen. Zur Bedeutung der höheren Mädchenschule für die Chancengleichheit von Frauen im wilhelminischen Marburg. In: Frauen in Marburg 3. Hrsg. vom DGB Kreis Mittelhessen – Büro Marburg in Zusammenarbeit mit der Frauenbeauftragten der Stadt Marburg. Marburg 1996, S. 164-178.

Marginal oder Präsent? Frauen im Institutionalisierungs- und Professionalisierungsprozeß der Volkskunde. In: Fachfrauen – Frauen im Fach. Hrsg. von der Arbeitsgemeinschaft Fachfrauen – Frauen im Fach [Veranstaltet von der Kommission Frauenforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde], Frankfurt/M. 1995, S. 83-109.

Mit „Weiberbraten“ gegen „Emanzipationsgelüste“. Zum Universalismus in der frühen Volkskunde und deren Sicht auf Frauen. In: Hessische Heimat. Zeitschrift für Kunst, Kultur und Denkmalpflege, 43. Jg. 3/1993, S. 92-96.

Theoretische Aspekte feministischer Forschung in der Volkskunde. In: „Frauenforschung in Marburg“. Dokumentation der Vortragsreihe aus dem Wintersemester 1989/90. Hrsg. v. d. Kommission für Frauenförderung und Frauenforschung an der Philipps-Universität Marburg. Marburg 1990, S. 252-262.

Erfahrungen und Ergebnisse eines Interviews mit einer ehemaligen Magd. In: Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung NF 22/1987, S. 223-239.

 

Reviews

Zeitschrift für Volkskunde; Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde;  Neues Archiv für sächsische Geschichte; Volkskunde in Sachsen.